Disziplin Nr. 3 meines Nürburgring-Triathlons
Nach Rock am Ring 2009 und der Formel 1 vor drei Wochen stand heute die 3. Disziplin meines persönlichen Nürburgring-Triathlons auf der Tagesordnung: der Nürburgringlauf - dieses Jahr allerdings nur die 10 km-Strecke.
D.h. ich musste die Grandprix-Strecke zweimal laufen. Stressig war allerdings die Nachmeldung am frühen Morgen, die bis 8 Uhr erfolgt sein musste - was ich doch glatt bereits um 7:57 Uhr erledigt hatte.
Dann ging´s los - zweimal war folgendes Höhenprofil zu bewältigen:

Streckenprofil der GP-Strecke

Mein persönliche "Laufkurve" - man sieht auch die Gehpausen...
Hier nun Impressionen des Nürburgringlaufs 2009:

Start

Ein kurzer Eindruck von der Strecke

Geschafft - "Finischer"

Der Sieger des 24 km-Laufes

Der Sieger nach einer Minute schon ganz locker im Interview

Alkoholfreies Freibier als Belohnung

Belohnungen
Laufen im Schnee

Herrlich, herrlich - das ist ein geiler Start ins Wochenende! War gerade draußen im Schnee laufen. Bei strahlend blauem Himmel und minus 5 Grad. Gut verpackt und mit Musik bestückt bin ich zwei Runden um die "Schätzberg-Felder" gelaufen.
Waren zwar nur lockere 5 Kilometer, aber eines meiner schönsten Lauferlebnisse der "Neuzeit". Zuerst hörte ich Norah Jones, die dann aber zu langweilig wurde, dann Nirvana.
Fehlten nur noch die Langlaufski...
Die "Grüne Hölle" geschafft!
Ich hab´s geschafft! Ich habe am Samstagmorgen laufend die 24,4 Kilometer der "Grünen Hölle" (siehe Höhenprofil unten), die Nordschleife des Nürburgrings, bezwungen.
Und das genau 25 Jahre nach meinem allerersten Lauf, der an gleicher Stelle 1983 damals noch ohne den "neuen" Grand Prix-Teil über "nur" 20,8 km Nordschleife ging. Damals war ich allerdings 14 Jahre alt und wog etwa 20 Kilo weniger...
Ich weiß nur noch von damals, dass ich nicht verstehen konnte, wie sich einige Mitläufer vom SV "Vulkan" Manderscheid (Armin, Volker, Kläuschen), für die es auch der erste Lauf war, die Zeit nehmen konnten, an den Verpflegungsständen gemütlich zu trinken und sogar Kelloggs zu essen.
Heute - 20 Kilo schwerer und "etwas" langsamer - kann ich es nachvollziehen, denn ich nahm mir auch die Zeit und Muße zumindest die Getränke im langsamen Gehen einzunehmen. Es hat dennoch für eine Zeit von 2:13:30 Stunden gereicht.
Für meine 2008 bisher gelaufenen 440 km bin aber damit sehr zufrieden und schaue mit Freude auf die 42,195 km von Köln am 5. Oktober:-)
Heimat-Laufurlaub

Hier in Manderscheid ist es doch geil - vor allem zum Laufen! Bin heute unsere "Vater-Kind"-Planwagentour abgelaufen: Vom Kapellenhof ging´s am Dreisborn vorbei über den Kratersee des Mosenbergs runter zur Heidsmühle - und dann wieder die gleiche Strecke zurück. Herrlich. Und jede Menge Höhenmeter als Krafttraining für den Köln-Marathon am 5. Oktober. Nach dem Nürburgringlauf, 24 km am 23.8., will ich dann etwas in der Fläche trainieren - dafür aber auch was flotter werden.
Nur wieviele Höhenmeter ich jetzt gelaufen bin , weiß ich nicht. GPSies.com hat 534 Höhenmeter errechnet, mein "Freund" Garmin hat 1001 Höhenmeter mitgezählt. Auf jeden Fall spüre ich meine Beine im Moment ganz doll... Hier das Höhenprofil:







